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Freunde, wie sie
im Buche stehen

 

Wahre Freunde begleiten uns ein Leben lang – genauso wie unsere Lieblingsbücher. Manchen Romanfiguren kommen wir beim Lesen so nah, dass wir sie auch im echten Leben gerne an unserer Seite hätten. Wir haben deshalb auf Facebook gefragt: Welche Buchfigur hätten Sie gerne zum Freund? Hier kommen Ihre Top 5!

Die besten Freunde sind Freunde fürs Leben. Mit ihnen gehen wir durch dick und dünn, teilen Erfahrungen, Träume und Geheimnisse. Sie stehen uns bei Problemen zur Seite und sind zur Stelle, wenn es einmal wieder ganz anders kommt, als gedacht. Kein Wunder, dass Freundschaft auch in der Literatur eine wichtige Rolle spielt und oftmals ein bester Freund oder eine beste Freundin gebraucht wird, um aus einer Hauptfigur einen Helden zu machen. Doch auch wir Leser verbringen viel Zeit mit den Romanfiguren, wir lieben, leiden und freuen uns mit ihnen. Welche literarische Figur hätten Sie am liebsten zum Freund? Die Antworten reichen von gut aussehenden Beschützern über komplizierte Ermittler bis hin zu inspirierenden Freigeistern!

Leserin Manuela O. wünscht sich nicht nur eine Romanfigur zum Freund, sondern gleich eine ganze Bruderschaft: „Auf jeden Fall die Black-Dagger-Brüder – ein Haufen großer, gut aussehender Beschützer!" Die Bruderschaft der Black Dagger ist eine uralte Gemeinschaft von Vampirkriegern, die alles dafür tut, um ihre Rasse vor untoten Vampirjägern zu schützen. Angeführt wird die Bruderschaft von Wrath, dem mysteriösen Vampirkönig, mit dessen Geschichte die Serie im ersten Band „Wrath & Beth” beginnt. Er muss den Tod seines treuen Weggefährten Darius aufklären – und sich um dessen Tochter Beth kümmern. Die Halbblüterin entwickelt bald Gefühle für Wrath, als dieser eines Nachts in ihrer Wohnung auftaucht. Doch dann ist das Mädchen plötzlich verschwunden...

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Ein Tippfehler sorgt für eine mitreißende Liebesgeschichte: Bei Leo Leike landet irrtümlich eine E-Mail einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet er – und siehe da, Emmi schreibt zurück! Schnell entsteht ein reger Austausch und die beiden schlagen sich mit ihrem E-Mail Dialog die Nächte um die Ohren. Sie lachen, weinen, schimpfen und streiten sich. Aber vor einem Treffen schrecken beide zurück. Emmi ist verheiratet und Leo trauert noch seiner letzten Beziehung nach. Aber vor allem: Können ihre Gefühle einer Begegnung im echten Leben überhaupt standhalten? Für Leserin Mandy A. ist klar, welchen Mann sie sich zum Freund wünscht: „Leo Leike – einfach ein toller Mann. Humorvoll, schlagfertig, intelligent und trotzdem sehr emotional.”

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Leserin Alaska Y. hat sogar ihren Facebook-Namen nach ihrer Lieblingsromanfigur benannt: Alaska Young aus John GreensEine wie Alaska”. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Sie ist voller verrückter Ideen und immer kurz vorm Schulverweis. Als Miles die Schule wechselt und auf das gleiche Internat kommt, verknallt er sich sofort in das schöne Mädchen. In sein vorher ruhiges Leben schlägt die Liebe wie eine Bombe ein. Er möchte wissen, was hinter Alaskas cooler Fassade steckt – und was der lang ersehnte Kuss zu bedeuten hat. Alles könnte so schön sein, wäre Alaska nicht betrunken Auto gefahren...

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Stolz und Vorurteil” von Jane Austen berührt trotz seines stolzen Alters von über 200 Jahren noch immer unsere Lebensrealität. Die Geschichte erzählt von den Mühen der Familie Bennet, ihre fünf Töchter auf einem umkämpften Heiratsmarkt standesgemäß unter die Haube zu bringen. Die kluge, freche und stolze Elizabeth erweist sich dabei als das größte Problem für ihre Eltern. Schließlich verliebt sie sich in den reichen, aristokratischen und mindestens genauso stolzen Fitzwilliam Darcy – und es beginnt ein wildes Heiratskarussell um Aristokratenstolz und bürgerliches Vorurteil. Leserin Tamara W. weiß, wen sie als Freundin will, wenn es da nicht ein klitzekleines Problem gäbe: „Elisabeth Bennet, wobei ich mir allerdings nicht ganz sicher bin, ob die Freundschaft lange halten würde. Wir beide mögen Darcy.”

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Leserin Brigitte K. mag komplizierte Charaktere und wäre deshalb gerne mit dem Schweden Tom Stilton befreundet. Da ist sie bei dem früheren Kriminalkommissar und Obdachlosen an der richtigen Adresse. Im neuesten Fall „Schlaflied” will Stilton seinen Polizeikollegen beweisen, dass er wieder ganz auf der Höhe ist – und soll dabei helfen, den grausamen Tod eines Jungen aufzuklären, der vergraben im Wald gefunden wurde. Zur selben Zeit schlägt sich ein Mädchen aus Angst vor den Behörden alleine durch die Straßen Stockholms. Sie trifft auf die Obdachlose Muriel, die sich ihrer annimmt. Wenig später glaubt Muriel ihren Schützling in Gefahr und wendet sich an Tom Stilton. Haben die beiden Fälle etwa miteinander zu tun?

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