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Filmreif: Bücher, die auf

die Leinwand gehören

 Es gibt Geschichten, die sich besonders gut für eine Verfilmung eignen. Und Hollywood hat längst noch nicht alle Bücher auf die Kinoleinwand gezaubert! Auf Facebook haben wir Sie gefragt, welche Stories unbedingt noch verfilmt werden sollten: Hier kommen Ihre Top 5 der Bücher, die sie sich auch als Filmversion wünschen.

Viele der erfolgreichsten Filme sind Literaturverfilmungen. Was in der goldenen Ära der Hollywood-Studios noch als Ritterschlag für Bücher galt, hat heute vor allem kommerzielle Gründe: Wird ein Buch zum Bestseller, wird er gerne auch für das Kino verfilmt. Und manchmal werden diese Filme sogar berühmter, als ihre literarischen Vorlagen. J. R. R. Tolkiens erzählerisches Großwerk „Der Herr der Ringe“ etwa wurde erst durch die Verfilmung wieder populär. Doch viele Leser sind kritisch, wenn es um die Umsetzung ihrer Lieblinge geht, und nur wenige Filme schaffen es, der Literaturvorlage ebenbürtig zu werden. Welche Bücher Sie gerne im Kino oder auch als Serie sehen würden, sehen Sie in unserer Top 5.

Man kann sich das düstere, von den Gebrüder Grimm inspirierte Märchen von Cornelia Funke schon fast bildlich auf der Kinoleinwand vorstellen: Die Reckless-Serie beginnt mit „Steinernes Fleisch“ und erzählt von den Brüdern Jacob und Will Reckless, die aus dem New York unserer Zeit über einen alten Spiegel in eine Parallelwelt gelangen. Hinter dem Spiegel entfaltet sich ein wunderbares Reich mit märchenhaften Figuren. Doch überall lauern tödliche Gefahren: Will wird von einem Goyl angegriffen und erstarrt zu Stein. Um seinen Bruder zu retten, macht sich Jacob mit Wills großer Liebe Clara und der Gestaltwandlerin Fuchs auf eine gefährliche Reise zu den Feen. Reckless ist ein düsteres und pausenlos spannendes Fantasy-Märchen mit wunderbaren Charakteren – und unbedingt eine Hollywood-Verfilmung wert, findet auch Leserin Mia Espello. Und das Beste: Die Fortsetzungen sind ebenfalls schon geschrieben.

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Leserin Sabrina Ehrlich stimmt für ihre Tochter ab, die wünscht sich nämlich sehnlichst die Verfilmung von Daniel Glattauers „Ewig Dein”. Wir können da nur laut zustimmen, denn was zunächst als leichte Liebesgeschichte beginnt, kippt schon bald in einen Albtraum voller Wahn und Obsession: Judith ist Mitte Dreißig, Single und lernt im Supermarkt den charmanten Architekten Hannes kennen. Kurz nach ihrer ersten Begegnung taucht Hannes in Judiths kleinem Lampengeschäft auf. Judith genießt seine Aufmerksamkeit und Zuneigung, ihre Freunde sind restlos von ihm begeistert, und eine zarte Romanze beginnt. Doch schon bald fühlt sie sich von seiner immer intensiver werdenden Zuwendung erdrückt und eingeengt. Alle Versuche, die Beziehung zu beenden, scheitern. Denn Hannes will nicht mehr aus Judiths Leben verschwinden...

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Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thriller-Autoren und bestimmt ist Leserin Regina Aigner nicht die einzige, die die spannenden Fälle von David Hunter gerne verfilmt erleben möchte. In seinem ersten Fall „Die Chemie des Todes” entdecken spielende Kindern eine Frauenleiche, ausgestattet mit einem Paar Schwanenflügel. Die Tote war Schriftstellerin und eine Außenseiterin im kleinen Dorf. Schnell wird der schweigsame Zugezogene, der mit ihr befreundet war, verdächtigt: Dr. David Hunter. Doch es stellt sich heraus, dass Hunter noch vor Kurzem Englands berühmtester Rechtsmediziner war, und so bittet ihn die Polizei um Hilfe bei der Lösung des Falls. Damit hat sein friedliches Landleben ein Ende. Und er wird nicht nur zur Zielscheibe der Hasspredigten des fanatischen Dorfpfarrers; sehr schnell taucht eine weitere Leiche auf.

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Von der Buchreihe um den cleveren Meisterdieb Artemis Fowl wünscht sich Leser Sven Zimmer nicht nur einen Film, sondern gleich eine ganze Serie. Artemis, der Spross einer kriminell veranlagten Familie, ist gerade mal zwölf Jahre alt, aber schlauer als die meisten Erwachsenen. Um das Vermögen und damit die Ehre seiner Familie aufzubessern, verfolgt er einen geradezu unglaublichen Plan: Mit einem Trick gelangt er in den Besitz des Buches der Elfen – und entdeckt ein Geheimnis, von dem kein anderer Mensch etwas ahnt. Denn in einem riesigen Labyrinth, tief unter der Erde, leben Elfen, Trolle, Gnome, Zwergen, Feen und Kobolde. Und sie sind im Besitz eines Goldschatzes, den Artemis nun haben möchte. Doch die Unterirdischen kommen nur ab und zu an die Erdoberfläche, und auch nur um ihre magischen Kräfte aufzuladen. Kein leichter Gegner – und umgekehrt wird den Unterirdischen schnell bewusst, dass der junge Meisterdieb auch besondere Talente besitzt.

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Liebe, Sex und Neid – aus diesem Stoff werden Filme gemacht. Und Rebecca Gablés Waringham Saga hat davon viel zu bieten: Im England des Jahres 1360, während des Hundertjährigen Krieges, zählt der zwölfjährige Robin nach dem Tod seines adeligen Vaters zu den Besitzlosen. Vor allem der Sohn des neuen Earls, Mortimer, hat es auf den Jungen abgesehen. Sie werden zu Feinden. Zwar kehrt Robin in den folgenden Jahren Stück für Stück zurück in die Welt des Adels. Doch als England unter einem jungen und unfähigen König immer weiter ins Verderben gerät, steht er plötzlich seinem alten Erzfeind gegenüber. Schon der erster Band „Das Lächeln der Fortuna” entwickelt eine extreme Sogkraft, die sich perfekt für eine Verfilmung eignet. Leserin Alex Welp wünscht sich sogar mehr: „...die Waringham-Saga von Rebecca Gablé! Aber nicht als Film, sondern als Serie. Ein Buch pro Staffel!“

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