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We are Family:
Die besten Buchfamilien

 Manchmal hat man das Gefühl, die Figuren aus den Lieblingsbüchern in- und auswendig zu kennen. Fast so, als wäre man selbst seit Jahren Teil der Familie. Wenn Sie die Wahl hätten: In welcher Buchfamilie wären Sie am liebsten aufgewachsen? Wir haben auf Facebook nachgefragt und präsentieren Ihre Top 5!

Bücher nehmen uns mit an fremde Orte und in andere Zeiten. Und sie sorgen dafür, dass wir unser persönliches Umfeld ein paar Seiten lang vergessen. Statt sich über den Stress zu Hause zu ärgern, lachen wir lieber über die Witze des schrulligen Buch-Onkels und hoffen, dass es der Buch-Mama gelingt, alle mal wieder aus dem Chaos zu retten. So kommen wir den Familien aus unseren Lieblingsgeschichten ganz nah. Manchmal fühlt es sich nach wenigen Kapiteln gar so an, als wären wir ein Teil von ihnen. In welchen Buchfamilien wären Sie gern aufgewachsen?

Einer der berühmtesten Romanhelden aller Zeiten hat gar keine Familie: Harry Potter. Seine Eltern wurden kurz nach seiner Geburt vom dunklen Magier Voldemort getötet und die Verwandten, bei denen er aufwächst, machen ihm das Leben lieber zur Hölle als ihm Geborgenheit zu schenken. Gut, dass Harry als Teenager in die Zauberschule Hogwarts kommt. Denn dort lernt er Freunde fürs Leben kennen, mit denen er sieben Romane lang gegen das Böse kämpft. 19 Jahre danach hat Harry selbst eine Familie gegründet, mit Ginny, der Schwester seines besten Freundes Ron Weasley. Unter ihre drei Kinder würde sich gerne Rebecca Klumpp mischen, denn die haben mit Harry und Ginny nicht nur coole Eltern, sondern auf der Weasley-Seite zudem noch ziemlich coole Hexen und Zauberer als Großeltern und Onkel.

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Auf dem Heuboden schlafen, sich verkleiden, Großvater vorlesen lassen und Hütten bauen – Kind in Bullerbü zu sein, macht riesigen Spaß. Lisa, Lasse, Bosse, Inga, Britta und Ole spielen von früh bis spät in ihrem schwedischen Heimatdorf. Auch ihre Erfinderin Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, hatte eine glückliche Kindheit im Kreis ihrer Geschwister. Mit ihren Geschichten hat sie die Sehnsucht nach einem harmonischen Dorfleben in Leserin Alexandra D. geweckt: „In Bullerbü bei Lisa, Lasse und Bosse – da wollte ich schon immer wohnen!“

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In „Tintenherz“ lernen wir das Mädchen Meggie und ihren Vater Mo, einen Buchrestaurator, kennen. In der kleinen Familie dreht sich alles um Bücher, ein Traum für Leserin Sam S.: „Ich würde mit Meggie tonnenweise Bücher kaufen und verschlingen und an verregneten Tagen Mo bei seiner Arbeit als Bücherarzt zusehen!“ Mo repariert Bücher aber nicht nur, er hat auch eine weitere Gabe: Er kann Gegenstände und Lebewesen aus Geschichten herauslesen. Dafür müssen jedoch Platzhalter aus der realen in die fiktive Welt verschwinden. So vermischen sich Fantasiewelten mit Meggies und Mos Leben und eine spannende Reise zwischen Tinte und Realität beginnt. Die Bände „Tintenblut“ und „Tintentod“ vervollständigen die Tintenwelt-Trilogie.

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Als Bella in die Kleinstadt Forks umziehen muss, erwartet sie nicht mehr als Langeweile und Regen. Doch sie wird überrascht: vom gutaussehenden, geheimnisvollen Edward Cullen. Und von seiner Herkunft, denn Edward und seine Familie sind Vampire. „Jede Menge schöne Leute, das Haus ist ein Traum und die Sache mit dem ewigen Leben ist auch nicht zu verachten“ – so beschreibt Stefanie R. die Vampirfamilie, in der sie gerne aufgewachsen wäre. Dating mit Normalsterblichen wird mit diesen Verwandten allerdings eine echte Herausforderung. Und genau das macht Bellas und Edwards verbotene Liebe und die vier Bände der Bis(s)-Serie so spannend und romantisch.

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Eine Familie muss zusammenhalten und durch nichts zu trennen sein, findet Sarah D. Deshalb sind die Abbotts aus der Bestseller-Reihe „Lost in Love – Die Green-Mountain-Serie“ für sie die perfekte Buchfamilie. Im ersten Band „Alles, was du suchst“ erhält die New Yorker Webdesignerin Cameron den Auftrag, für den Country-Store der Abbotts einen Online-Shop zu gestalten. Dafür reist sie in die idyllische Kleinstadt Vermont. Dort stößt sie auf unberührte Natur und warmherzige Menschen – aber auch auf Widerstände gegen das moderne Projekt, besonders durch den gutaussehenden Sohn der Familie Will. Doch nach den Fetzen fliegen die Funken zwischen den beiden und Cameron wittert die Chance auf einen Neustart weit weg von New York.

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