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Zum Abtauchen:
Traumhafte Lesewelten

 

Nichts lässt uns einfacher dem Alltag entfliehen und in andere Welten abtauchen als ein gutes Buch. Deshalb haben wir Sie auf Facebook gefragt: Welche Geschichten waren so fesselnd, dass Sie nicht mehr zurück in die Realität wollten? Ob Fantasy, historischer Roman oder Thriller: In diesen Büchern werden Sie sich verlieren!

Es gibt Bücher, die uns so in ihren Bann ziehen, dass wir alles andere ausblenden. Die traurige Liebesgeschichte bricht uns fast das Herz, der Thriller-Killer kommt uns bedrohlich nahe und das Fantasy-Epos zieht uns ganz und gar in eine Parallelwelt. Die Charaktere wirken so vertraut wie gute Freunde, literarische Welten werden ein Teil unseres Zuhauses. Eine besondere Sogkraft geht von Bücherreichen aus: Hier nehmen uns die Figuren nicht nur ein Buch lang mit auf ihre Reise, sondern bleiben über Jahre an unserer Seite.

Ihre Nummer Eins ist wieder einmal J. K. Rownlings Harry Potter! Die Geschichte rund um Harry, Ron und Hermine lässt keinen kalt. Jahrelang haben wir uns immer wieder sehnsüchtig auf die nächste Fortsetzung gefreut, um zu erfahren, ob die Zauberer und Hexen den fürchterlichen Lord Voldemort am Ende besiegen oder nicht. Wir haben die Zauberschüler beim Erwachsenwerden begleitet – und umgekehrt. Harry Potter ist und bleibt ein Phänomen, das Leserin Sara K. ganz wunderbar zusammenfasst: „Wenn ich wirklich, wirklich, wirklich in eine andere Welt hinabsteigen will, dann schafft es ein elfjähriger Junge mit rabenschwarzen Haaren, grünen Augen und einer kleinen Blitz-Narbe auf der Stirn. Harry und seine Freunde sind in all den Jahren nie wirklich von meiner Seite gewichen und ich ihnen auch nicht. Bis zum Ende werde ich ihnen für immer verbunden sein."

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Gemeinsam lachen, über kleine Brüder lästern und schräge Abenteuer erleben – das kann Jenny mit niemandem so gut wie mit ihrer allerbesten Freundin Juli. Doch als Jenny wie so oft mit dem alten Aufzug in den ersten Stock fährt, um ihre Freundin zum Reiten abzuholen, ist alles anders. Juli und ihre Familie leben plötzlich in einer ganz anderen Wohnung, die eigentlich so fröhliche Freundin ist völlig niedergeschlagen. Ihre Mutter verlässt das Bett nicht mehr und der Vater trinkt schon nachmittags Bier. Jenny wird klar, was passiert sein muss: Der Fahrstuhl hat sie ein Jahr in die Zukunft gebracht und in der Zwischenzeit hat sich das Leben der Freundinnen für immer verändert. Jenny muss herausfinden, wie sie es schafft, zurück in die Vergangenheit zu reisen und ihre Freundschaft zu retten. Ein „Jahr ohne Juli” von Liz Kessler ist eine wunderbare Geschichte, findet auch Leserin Laurina D.: „Ich habe sie schon zwei Mal gelesen und es wird definitiv noch ein drittes Mal geben!"

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Liebe, Sex und Neid – wir befinden uns im England des Jahres 1360 während des Hundertjährigen Krieges. Robin ist 12 Jahre alt und zählt nach dem Tod seines adeligen Vaters zu den Besitzlosen. Vor allem der Sohn des neuen Earls, Mortimer, hat es auf Robin abgesehen. Die Jungen werden zu Feinden. Zwar kehrt Robin in den folgenden Jahren Stück für Stück zurück in die Welt des Adels. Doch als England unter einem jungen und unfähigen König immer weiter ins Verderben gerät, steht er plötzlich seinem alten Erzfeind gegenüber. Schon Rebecca Gablés erster Band der Waringham SagaDas Lächeln der Fortuna” entwickelt eine extreme Sogkraft. So ging es auch Leser Nic O.: „Ich habe danach die ganze Reihe verschlungen und mich wie ein Teil der Familie gefühlt – ich habe mich mit Ihnen gefreut, gefeiert und getrauert.”

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„So realistisch, dass ich Angst um unsere Welt bekommen habe", das ist das Fazit von Leserin Berta B. Und tatsächlich hat es „Noah” von Sebastian Fitzek richtig in sich – wie wir es eben vom Meister der psychischen Abgründe gewohnt sind. Noah kennt seinen Namen eigentlich gar nicht, die anderen Obdachlosen nennen ihn so, weil der Name in seinen rechten Handballen tätowiert ist. Er hat auch keine Ahnung, woher er kommt und warum er in Berlin auf der Straße lebt. Doch damit nicht genug: Die Suche nach seiner Identität wird für Noah schlussendlich zum Alptraum, denn er scheint das Schlüsselelement einer globalen Verschwörung zu sein. Und die hat bereits zehntausende Opfer gefordert und bedroht nun die gesamte Menschheit. „Noah” ist definitiv eines dieser Bücher, die man verschlingt – und die einen verschlingen!

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Die zwölfjährige Meggie ist die Tochter des Buchbinders Mortimer Folchart, kurz Mo, und hat seine Leidenschaft für Bücher geerbt. Ihre Mutter, so wird es Meggie erzählt, ist nie wieder von einer ihrer Abenteuerreisen zurückgekehrt. In einer regnerischen Nacht taucht auf einmal ein unheimlicher Gast namens Staubfinger auf. Er warnt Mo vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo mit Meggie zu ihrer Tante Elinor – und versteckt ein Buch, das er vor vielen Jahren gelesen hat und jetzt in den Mittelpunkt eines magischen und gefährlichen Abenteuers rückt. Cornelia Funke hat mit „Tintenherz” und den Folgebänden eine Fantasiewelt geschaffen, aus der man nicht so schnell auftauchen will. Leserin Krummfuß musste am Ende sogar weinen: „Einfach, weil ich es so schade fand, dass die Geschichte zu Ende ist."

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